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	<title>Krabibi - Der Blog ging &#187; Fahrrad-Touren</title>
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	<description>Eine Frage der richtigen Schuhe und eines Leerzeichens!</description>
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		<title>ilrido to go Sonnencreme &#8211; Klein gemacht</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 09:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebezahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrrad-Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Platzsparend muss es sein, platzsparend muss ALLES sein, wenn man auf Tour geht. Jede noch so kleine Gewichtsersparnis summiert sich letztlich zu einer beachtlichen Größe und einem ansehnlichen Gewicht, hat man nur genügend Ansatzpunkte gefunden. In dieses Potential reiht sich auch die Sonnencreme ein, die &#8220;ilrido to go&#8221; Sonnen Gel Sticks lassen sich in der kleinsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Platzsparend muss es sein, platzsparend muss ALLES sein, wenn man auf Tour geht. Jede noch so kleine Gewichtsersparnis summiert sich letztlich zu einer beachtlichen Größe und einem ansehnlichen Gewicht, hat man nur genügend Ansatzpunkte gefunden. In dieses Potential reiht sich auch die Sonnencreme ein, die &#8220;ilrido to go&#8221; Sonnen Gel Sticks lassen sich in der kleinsten Ecke des Rucksacks verstauen.</p>
<p><span id="more-478"></span></p>
<p>Die Sticks selbst sehen aus wie die Zuckerverpackungen neben so mancher bestellten Tasse Kaffee. Das Material ist allerdings sehr reisfest. Die Sonnencreme lässt sich nach Öffnen eines Sticks sehr einfach und wohldosiert aus der Packung quetschen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-481" title="ilrido-to-go-2" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2011/06/ilrido-to-go-2.jpg" alt="ilrido to go Sonnencreme Sticks" width="490" height="368" />Ich hatte die Creme mit auf Tour von <a title="Fahrradtour Hamburg – Timmendorfer Strand" href="http://www.krabibi.com/2011/06/fahrradtour-hamburg-timmendorfer-strand/">Hamburg an den Timmendorfer Strand</a> genommen. Am Strand angekommen, war sie trotz aufgeheiztem Rucksack nicht vollständig verflüssigt. Zur Creme selbst gibt es weder etwas besonders Überschwengliches noch Negatives zu berichten. Ich habe trotz Sonnenbad keinen Sonnenbrand bekommen, der Lichtschutzfaktor 25 scheint ansatzweise zu stimmen, wobei ein Einzeltest keine wissenschaftliche Untersuchung ersetzt.</p>
<p>Mit dem Inhalt eines Stäbchens kommt man erstaunlich weit. Will man sich das Gesicht, den Nacken und die Arme eincremen, dürfte eine Packung in den meisten Fällen genügen, sollen die Beine und vielleicht sogar der Rücken ebenfalls Schutz erfahren, ist sicherlich ein zweites Röhrchen notwendig.</p>
<p>Ich hatte die Sticks geschenkt bekommen, eine schnelle Recherche ergab einen Preis von etwa 8 Euro für 12 Sticks mit jeweils 6ml. Das ist gegenüber einer Flasche oder Tube ein vergleichsweise hoher Preis. Dennoch kann ich für Touren nur eine klare Empfehlung aussprechen. Der eingesparte Platz ist enorm. Die Sonnencreme hat nun in meiner Mini-Kulturtasche Platz, ein kleine Tube fällt damit komplett aus dem bisherigen Gepäck heraus.</p>
<p><img class="size-full wp-image-480 alignnone" title="ilrido-to-go" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2011/06/ilrido-to-go.jpg" alt="ilrido to go Sonnencreme Verpackung" width="490" height="647" /></p>
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		<title>Fahrradtour Hamburg &#8211; Timmendorfer Strand</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 11:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebezahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrrad-Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradtour]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein ganzer Tag nur für mich alleine. Wunschvorstellung, und kaum realistisch. Die Arbeit nimmt mich zurzeit so ein, dass Abschalten kaum möglich ist. Einfach an den Strand fahren und die Sonne genießen wird nicht funktionieren, denn meine Gedanken kreisen dann die ganze Zeit darum, was ich eigentlich gerade tun müsste. Die Lösung ist Sport, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ganzer Tag nur für mich alleine. Wunschvorstellung, und kaum realistisch. Die Arbeit nimmt mich zurzeit so ein, dass Abschalten kaum möglich ist. Einfach an den Strand fahren und die Sonne genießen wird nicht funktionieren, denn meine Gedanken kreisen dann die ganze Zeit darum, was ich eigentlich gerade tun müsste. Die Lösung ist Sport, das weiß ich schon lange. Heute wollte ich beides kombinieren und nahm daher den Timmendorfer Strand ins Visier als Ziel einer Fahrradtour von Hamburg aus.<br />
<span id="more-444"></span></p>
<p>Mit großartiger Routenplanung wollte ich mich nicht aufhalten, ich hatte die Tour einem Internetportal überlassen, Naviki, um genau zu sein. Da ich zugesagt hatte, über die Qualität der Routen gesondert zu schreiben, werde ich hier nicht groß darauf eingehen.</p>
<p>Ich habe auf einer 80km-Tour selten solchen Abwechslungsreichtum erlebt. Die Stadt Hamburg führt durch Großstadtfeeling mit Oasen der Ruhe, kurz hinter der Stadtgrenze beginnt das Vorstadtleben, mit abnehmender Bebauungsdichte. Zwischen Hamburg und Lübeck, dass auf der Route liegt, streift man immer wieder kleine Ortschaften, die die einen als idyllisch, die anderen als furchtbar leblos bezeichnen würden. In Lübeck selbst kommt man dann an alten, majestätischen Bauten vorbei, schnell wieder aus der Stadt hinaus.</p>
<p>Die letzten 15km fährt man durch Parkanlagen, Trampelpfade, kleine Anhöhen und an Fahrradwegen entlang der Bundesstraße, um schließlich in der Ortschaft &#8220;Timmendorfer Strand&#8221; zu landen. Der gleichnamige Strand war kaum zu sehen, so viele Menschen bevölkerten den schmalen Sandstrand an der Ostsee. Mein kleines Handtuch fand dennoch einen Platz, und nach Kauf einer Kurkarte für drei Euro nahm ich ein Bad in der Ostsee, um mich dann wieder trocken zu sonnen.</p>
<p>Die Bahnfahrt zurück nach Hamburg ging schnell und dank der Schaffnerin auch ohne große Probleme. Habt ihr mal versucht, am Fahrkartenautomat eine Fahrradkarte für den IC zu lösen? Der Witz ist, dass man nach ewiger Sucherei tatsächlich im Bereich &#8220;Freizeit&#8221; eine Karte findet, und nachdem man brav bezahlt hat, dann auf dem Ticket lesen darf, dass die Karte nicht in ICE/IC/EC gilt. Eine Unverschämtheit, wie ich finde, einen entsprechenden Hinweis hatte ich vorher nicht gelesen. Hätte die Deutsche Bahn nicht so verständnisvolle Schaffner, die &#8211; ich habe es noch nie anders erlebt &#8211; versuchen, jede Unstimmigkeit im Sinne des Kunden zu lösen, dürften die Servicewerte noch schlechter aussehen, als sie ohnehin schon sind. Doch das ist ein anderes Thema. Es sei lediglich festgehalten, dass man selbst mit dem Rad von diesem Reiseziel ganz gut weg kommt.</p>
<p>Das Fazit meiner Tour? Es war eines der abwechslungsreichsten Tagestouren, die ich je zurückgelegt habe. Es gab Stadt, Land, kleine Dörfer, viel Grün, gute Fahrradwege, Buckelstrecken, und sogar Strand und Meer, und das auf guten 80km.</p>
<p>Wer die Strecke nachfahren möchte, dem kann ich leider nur die geplante Route zur Verfügung stellen. Leider hatte ich am Garmin die Aufzeichnung nicht aktiviert, daher fehlen mir auch Angaben wie Höhenmeter (ab und zu ganz leicht bergig) oder tatsächlich zurückgelegte Kilometer. Alles in allem hat die Routenführung aber gut funktioniert, meine Route wird daher keine großen Abweichungen von der geplanten Route aufweisen. Der Einsatz eines guten Tourenrads sollte möglich sein, ein MTB muss es nicht sein. Mit Rennrad allerdings wird man auf dieser Route nicht glücklich werden.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2011/06/20110605-014521.jpg"><img src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2011/06/20110605-020057.jpg" alt="Trampelpfad" class="alignnone size-full" /></a><br />
<i>Das macht mit dem Rennrad weniger Spass</i></p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2011/06/20110605-014708.jpg"><img src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2011/06/20110605-020009.jpg" alt="Timmendorfer Strand" class="alignnone size-full" /></a><br />
<i>Nicht viel zu sehen vom Strand, aber dennoch ein tolles Ziel mit hohem Selbstbelohnungs-Faktor</i></p>
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		<title>Fahrradtour K&#246;ln Berlin: 5. Tag nach Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 09:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebezahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrrad-Touren]]></category>
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		<description><![CDATA[Vernunft ist angesagt. Mein Knie hat den gestrigen Tag gut überstanden, nachdem die Fahrt vor zwei Tagen alles andere als witzig war. Und wieder fällt es mir mental schwer, den Zug zu besteigen, doch den Gewaltakt von Magdeburg bis nach Berlin mit rund 150 Kilometern möchte ich mir einfach nicht antun. So fahre ich mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00895.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Ein Stück mit dem Zug" border="0" alt="Ein Stück mit dem Zug" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00895_thumb.jpg" width="160" height="120" /></a> Vernunft ist angesagt. Mein Knie hat den gestrigen Tag gut überstanden, nachdem die Fahrt vor zwei Tagen alles andere als witzig war. Und wieder fällt es mir mental schwer, den Zug zu besteigen, doch den Gewaltakt von Magdeburg bis nach Berlin mit rund 150 Kilometern möchte ich mir einfach nicht antun.</p>
<p>So fahre ich mit dem Zug bis nach Brandenburg an der Havel, das ist zwar nur noch laut Google-Maps 66 Kilometer vom Brandenburger Tor entfernt, aber erfahrungsgemäß wird die Tour immer ein wenig länger, heute sollte ich da recht behalten&#8230;</p>
<p> <span id="more-331"></span>
<p>Die Ausfahrt aus der kleinen Stadt Brandenburg, die deutlich unspektakulärer ist, als sie auf der Karte aussieht, geht direkt wieder über die B1, die direkt am Bahnhof vorbeiläuft. Mit Fahrradwegen wurde nicht gegeizt, so geht es abseits der Straße mit einem gemütlichen Tempo Richtung Hauptstadt. Es dauert einige Zeit, bis ich mich an die Temperatur gewöhnt habe, aber schließlich ist mir warm, wie einem bei diesem Wetter warm sein kann.</p>
<p>Die Route auf der Karte sieht einfach aus: In Brandenburg auf die B1, die dann durch Werder und Potsdam bis nach Berlin direkt zum Pariser Platz. Ein kleines Stück meckert mein Navi als für Fahrraeder nicht fahrbar an und leitet mich auf der Karte über eine Parallelstraße, nicht zu verpassen.</p>
<p>Und so radel ich, komme durch diverse kleine Dörfer, die nicht erahnen lassen, dass man sich unmittelbar in der Nähe der größten deutschen Stadt aufhält. Das Streckenprofil ist bergiger als gedacht, aber ich habe keine Hetze, und so radel ich in kleinen Gängen und mache die Anstiege zu Strecken, auf denen ich besonders viel sehe. So komme ich bis nach Werder und bin erstaunt, dass die einzige Dienstleistung der bis hierhin gesehenen Dörfer anscheinend darin besteht, Fernfahrer zu beköstigen und zu beherbergen.</p>
<p>Auffällig ist, wie grün in den letzten Tagen die Umgebung geworden ist. Ich habe das Gefühl, in den vergangenen fünf Tagen haben alle Pflanzen und Grashalme entschieden, gleichzeitig zu sprießen. So wird selbst die B1 nicht langweilig, obwohl sie durchaus das Potential dazu hätte.</p>
<p>Und dann bin ich nicht nur im Regen, sondern auch in der Stadt! Nein, noch nicht in Berlin, sondern in Potsdam. Es geht mitten durch die Stadt, vorbei an den Parkplätzen zum Schloss, das ich heute nicht sehen will. Ein paar Fotos schieße ich von Häusern, die mir gefallen und schaue, dass ich in vernünftiger Geschwindigkeit durch den Regen komme, der eigentlich kein Regen ist, sondern mehr ein unmotiviertes Getropfe. Zu wenig, um anzuhalten, zu viel, um es zu ignorieren.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00909.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Das erste Haus in Berlin" border="0" alt="Das erste Haus in Berlin" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00909_thumb.jpg" width="490" height="368" /></a>    <br /><em>Das erste Haus direkt hinter der Berliner Stadtgrenze</em></p>
<p>Wie ich es schaffe, die Bundesstraße zu verlassen und über den Babelsberg zu fahren, wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben. Aber es &quot;gelingt&quot; mir. Das Kopfsteinpflaster ist im Regen mit dem Rad weniger witzig. Und ich verpasse &#8211; das erfahre ich später &#8211; die geschichtsträchtige Brücke über die Havel, stattdessen nehme ich eine kleine Behelfsbrücke an der engsten Stelle des Flusses. Und ich bin in Berlin, in Wannsee.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00910.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Rettung am Wannsee in Berlin" border="0" alt="Rettung am Wannsee in Berlin" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00910_thumb.jpg" width="490" height="368" /></a>    <br /><em>Rettung am Wannsee in Berlin ist jederzeit möglich&#8230;</em></p>
<p>Nun geht es natürlich immer noch ein Stück voran, aber ich bin in der Hauptstadt angekommen. Noch eine gute halbe Stunde, ich radel nicht schneller, aber immer gespannter. Die Kamera auf meinem Rad kommt immer häufiger zum Einsatz. Dann liegt der Potsdamer Platz vor mir, ich gebe Gas, verteidige den Fahrradweg gegen Fußgänger, fahre am Sony-Center vorbei &#8211; und schieße konsequent am Brandenburger Tor vorbei. Super. Nach guten 500 Kilometern habe ich das Ziel um 500 Meter verpasst. Gott sei Dank bemerke ich den Fehler direkt, wende einmal, biege ab und stehe wenig später vor dem Brandenburger Tor. Hier bin ich das letzte Mal 2009 beim Marathon gewesen, und habe das Tor unterquert, ohne noch die Kapazität zu haben, mich richtig darüber zu freuen. Das hole ich jetzt alles nach! Ich bin da!</p>
<p><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="" border="0" alt="" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00918.jpg" width="160" height="120" /> </p>
<p>Die anschließende Waschung im Stadtbad Neukölln hat dann gefühlt nur noch wenig mit der Fahrt zu tun. Das Abenteuer Köln-Berlin ist beendet, und ich freue mich einfach nur noch, vor fünf Tagen losgefahren zu sein. Und meine Freunde in Berlin freuen sich, dass ich pünktlich zum 30. Geburtstag der Hausherrin angekommen bin.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/2010/04/fahrradtour-koeln-berlin-4-tag-bis-magdeburg/">&lt;&lt;&lt; Bericht vom vierten Tag</a></p>
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		<title>Fahrradtour K&#246;ln Berlin: 4. Tag bis Magdeburg</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 09:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebezahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der menschliche Körper überrascht immer wieder, beispielsweise durch seine Regenerationsfähigkeit. Mein Knie fühlte sich wieder vollkommen in Ordnung an, und ganz kurze Zeit musste ich wirklich überlegen, eventuell doch die volle Strecke von Hannover bis Magdeburg mit den Rad zurückzulegen. Die Vernunft siegte, ich nahm den Zug bis Braunschweig. Den gestrigen Tag hatte ich größtenteils [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00867.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Hauptbahnhof Braunschweig" border="0" alt="Hauptbahnhof Braunschweig" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00867_thumb.jpg" width="160" height="120" /></a> Der menschliche Körper überrascht immer wieder, beispielsweise durch seine Regenerationsfähigkeit. Mein Knie fühlte sich wieder vollkommen in Ordnung an, und ganz kurze Zeit musste ich wirklich überlegen, eventuell doch die volle Strecke von Hannover bis Magdeburg mit den Rad zurückzulegen. Die Vernunft siegte, ich nahm den Zug bis Braunschweig.</p>
<p>Den gestrigen Tag hatte ich größtenteils schon auf Bundesstraßen verbracht, und eigentlich hatte ich nicht mehr wirklich Lust, mir eine solche Betonwüste wieder anzutun. Das Wetter war gut bewölkt, immer knapp vor Regen, doch es blieb trocken. So setzte ich mich in Bewegung über die Bundesstraße B1, die mich direkt bis zu meinem Ziel, dem Brandenburger Tor bringen sollte.</p>
<p> <span id="more-330"></span>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00869.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Entlang der Bundesstraße gab es teilweise gute Fahrradwege" border="0" alt="Entlang der Bundesstraße gab es teilweise gute Fahrradwege" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00869_thumb.jpg" width="490" height="368" /></a>    <br /><em>Gute Fahrradwege entlang der Bundesstraße B1, eine Zeitlang wenigstens</em></p>
<p>Die Sorge, die teilweise Eintönigkeit der Landschaft der gestrigen Fahrt könne sich wiederholen, wurde zum Glück nicht bestätigt. Wieder waren die Fahrradwege parallel zur Straße gut vertreten und ausgebaut, zumindest bis zur ehemaligen Grenze zwischen West- und Ostdeutschland. Danach ging es weiter über die Straße, und wieder einmal erlebte ich eine Gelassenheit der deutschen Autofahrer, die ich bisher noch nie erlebt hatte.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00870.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Kleine Orte auf dem Weg nach Magdeburg" border="0" alt="Kleine Orte auf dem Weg nach Magdeburg" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00870_thumb.jpg" width="490" height="368" /></a>    <br /><em>Kleine Örtchen mit großen Häusern auf dem Weg nach Magdeburg</em></p>
<p>Zwar hatte das Navigationsgerät mit seinen vorgeplanten Routen diesmal nicht die Ambition, mich durch die Felder, Berge und Wälder zu schicken, doch traurig war ich darum nicht. Das Wetter verdunkelte sich zusehend, ein kurzer Regenschauer erwischte mich, ohne dass ich die Möglichkeit zum Unterstellen hatte. Immerhin wurde ich nicht so nass, dass ich auskühlte, die Funktionskleidung war schnell wieder trocken.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00874.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Fast an der ehemaligen Grenze" border="0" alt="Fast an der ehemaligen Grenze" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00874_thumb.jpg" width="490" height="368" /></a>    <br /><em>Fast genau an der ehemaligen Grenze zwischen West- und Ostdeutschland</em></p>
<p>Kurz vor Magdeburg folgte dann mein vorläufiges Highlight des Tages: Während ich noch mit mir am hadern war, ob ich bei Erreichen des Gipfels des aktuellen Anstiegs eine Pause machen und damit riskieren sollte, mitten in einen Wetterumschwung zu geraten, eröffnete sich vor mir das Stadtpanorama von Magdeburg. Auf dem Gipfel selbst standen drei Wagen: Zwei LKWs und eine Kaffeebude. Einem heißen Kaffee konnte ich dann nicht widerstehen, für 50 Cent bekam ich einen Tasse heißes Wasser, die eine Kaffeebohne einmal hatte vorbeihuschen sehen. Aber mir wurde wieder warm an diesem zunehmend kalten Tag, Magdeburg lag vor mir, ich hatte sichtlich keinen Anstieg mehr. Dies sind Augenblicke, die man nicht nachvollziehen kann, wenn man noch nie mit dem Fahrrad gereist ist. Aber Trivialitäten wie einen heißen Kaffee lernt man in solchen Augenblicken mit vollkommen anderen Augen zu sehen.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00880.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Haltestelle mit normalen Stühlen" border="0" alt="Haltestelle mit normalen Stühlen" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00880_thumb.jpg" width="490" height="368" /></a>    <br /><em>Eine Haltestelle, an der die Bestuhlung &#8211; sagen wir mal &#8211; ungewöhnlich ist.</em></p>
<p>Das angefahrene Schwimmbad in Magdeburg war nicht besonders toll, erfüllte aber den Zweck des Duschens. Der Waschsalon war hingegen unfreundlich bis zum Abwinken, wenn auch die Wäsche fast trocken aus der Maschine kam, das war für eine Trocknung auf der Leine Gold Wert. Mein Host für das Couchsurfing an diesem Tag war Klasse und wusste, wo man richtig gut Pasta in Magdeburg essen kann. Der Tag war gerettet, zumal mein Knie zunehmend besser wurde.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00878.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Windkraft-Park" border="0" alt="Windkraft-Park" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00878_thumb.jpg" width="490" height="127" /></a>    <br /><em>Ein Windkraft-Park auf dem Weg nach Magdeburg, da reicht die Panorama-Funktion der Kamera kaum aus.</em></p>
<p>Auch das Garmin Vista HCx zusammen mit dem Routenplaner der Uni Leipzip hat den absoluten Kracher gebracht. Es hat mich am Vordereingang der Universitätsklinik hineingeschickt und zum Lieferanteneingang wieder heraus. Der Witz: Das war der perfekte Weg.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/2010/04/fahrradtour-koeln-berlin-5-tag-nach-berlin/">&gt;&gt;&gt; Bericht vom fünften Tag</a>    <br /><a href="http://www.krabibi.com/2010/04/fahrradtour-koeln-berlin-3-tag-bis-hannover/">&lt;&lt;&lt; Bericht vom dritten Tag</a></p>
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		<title>Fahrradtour K&#246;ln Berlin: 3. Tag bis Hannover</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 09:21:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was ein Mist! Das Wetter war perfekt und wurde immer besser, die Strecke war gut fahrbar und auch recht schön, und was mache ich? Ich werkel mit einem schmerzenden Kniegelenk herum. Tja, so schnell kann es gehen, ich war fest davon überzeugt, dass die Tour hier ein jähes Ende finden sollte. Aus Osnabrück heraus ging [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00839.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Der Mittellandkanal am frühen Morgen" border="0" alt="Der Mittellandkanal am frühen Morgen" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00839_thumb.jpg" width="160" height="120" /></a> Was ein Mist! Das Wetter war perfekt und wurde immer besser, die Strecke war gut fahrbar und auch recht schön, und was mache ich? Ich werkel mit einem schmerzenden Kniegelenk herum. Tja, so schnell kann es gehen, ich war fest davon überzeugt, dass die Tour hier ein jähes Ende finden sollte.</p>
<p>Aus Osnabrück heraus ging es über die Bundesstraße, einen großen Teil gab es ansehnliche Fahrradwege entlang der Bundesstraße, später musste ich mir mit den Autos eine Fahrbahnspur teilen. Ein Kompliment an die Niedersachsener, ich wurde kein einziges Mal von der Straße gehupt.</p>
<p> <span id="more-323"></span>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00840.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Kilometerfressen auf der Bundesstraße" border="0" alt="Kilometerfressen auf der Bundesstraße" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00840_thumb.jpg" width="490" height="368" /></a>    <br /><em>Kilometer-Fresserei auf der Bundesstraße, immerhin gibt es einen breiten Überholstreifen die nächsten 80 Kilometer&#8230;</em></p>
<p>Nach fast 80 Kilometern Asphalt-Fresserei ging es dann für die letzten 40 Kilometer nach Hannover am Mittellandkanal entlang, die Wege waren manchmal gut, manchmal weniger gut fahrbar, aber praktisch nie aus Asphalt, sondern immer eine Mischung aus Split und festgefahrener Erde. Die Federung des MTB hatte auf jeden Fall gut zu tun, der neue Öldruckdämpfer kam in den Dauereinsatz.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00844.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Idylle am Kraftwerk" border="0" alt="Idylle am Kraftwerk" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00844_thumb.jpg" width="490" height="368" /></a>    <br /><em>Idylle an der Bundesstraße am Fuße des Kraftwerks</em></p>
<p>Die Rücksprache mit meinem Arzt brachte zutage, dass ich ruhig weiterfahren sollte, solange ich konnte. Die Aussage, die Schmerzen würden mir meine Grenzen schon aufzeigen, legte nahe, dass ich von diesem Punkt nicht mehr weit entfernt war. Das Fössebad zur eigenen Waschung war mit Abstand das preiswerteste auf der ganzen Tour, auch wenn es das heruntergekommenste war. Zum Duschen ist das relativ egal. Der Waschsalon hingegen war der schönste der gesamten Tour, neben diversen Waschmaschinen waren auch Nahrungsmittel zu bekommen, ein Bagel und ein Milchkaffee fanden direkte Verwendung. Ja, da möchte man keine eigenen Waschmaschine mehr haben. (Ich habe versprochen, die Fotos nur zur eigenen Verwendung zu nutzen. Daher gibt es hier keine.)</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00852.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="40 Kilometer Mittellandkanal bis Hannover" border="0" alt="40 Kilometer Mittellandkanal bis Hannover" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00852_thumb.jpg" width="490" height="368" /></a>    <br /><em>Noch 40 Kilometer Mittellandkanal, dann ist Hannover erreicht.</em></p>
<p>Meine Couchsurfing-Hosts waren wieder klasse, wenn auch komplett anders als in Osnabrück. Aber man möchte ja Erfahrungen sammeln.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00854.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Stuhl am Mittellandkanal" border="0" alt="Stuhl am Mittellandkanal" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00854_thumb.jpg" width="490" height="368" /></a>    <br /><em>Ein Stuhl am Mittellandkanal, das war fast wie ein Zeichen.</em></p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/2010/04/fahrradtour-koeln-berlin-4-tag-bis-magdeburg/">&gt;&gt;&gt; Bericht vom vierten Tag</a>    <br /><a href="http://www.krabibi.com/2010/04/fahrradtour-koeln-berlin-2-tag-bis-osnabrueck/">&lt;&lt;&lt; Bericht vom zweiten Tag</a></p>
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		<title>Fahrradtour K&#246;ln Berlin: 2. Tag bis Osnabr&#252;ck</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 09:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebezahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrrad-Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Waldweg]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis Osnabrück sollte die heutige Tour gehen, nur 77 Kilometer von Hamm aus, laut Navigation. Geworden sind es letztlich 82, mit Hin- und Herfahren in der Innenstadt. Es war bitterkalt an diesem Tag, aber es hat nicht mehr geregnet. Der Weg aus Hamm heraus führte zuerst einmal über Bundesstraßen, dann über kleine Nebenstraßen und teilweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00817.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Auf dem Weg nach Osnabrück" border="0" alt="Auf dem Weg nach Osnabrück" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00817_thumb.jpg" width="160" height="120" /></a> Bis Osnabrück sollte die heutige Tour gehen, nur 77 Kilometer von Hamm aus, laut Navigation. Geworden sind es letztlich 82, mit Hin- und Herfahren in der Innenstadt. Es war bitterkalt an diesem Tag, aber es hat nicht mehr geregnet.</p>
<p>Der Weg aus Hamm heraus führte zuerst einmal über Bundesstraßen, dann über kleine Nebenstraßen und teilweise asphaltierten Wirtschaftswege der Landwirtschaft, die zwischen Hamm und Osnabrück reichlich vertreten sind. Mit Konflikt in den Autoverkehr bin ich überhaupt nicht eingetreten. Die Berge kurz vor Osnabrück wurde ich wieder mitten durch den Wald geführt, nach langen Regenfällen ist das sicherlich eine ätzende Angelegenheit. So aber waren die Waldwege mit dem MTB durchaus befahrbar, mit einem Trekkingbike könnte es hier und da zum Schieben führen, mit zu wenig Muskelmasse an den Waden ebenso, denn die Anstiege waren durchaus steil. Der Gelegenheits-Sonntagsfahrer, den die ambitionierte Neugier auf eine längere Tagestour packt, wird sicherlich wenig begeistert sein. Ich fand es toll, wären nur meine Finger nicht so enorm kalt gewesen.</p>
<p> <span id="more-327"></span>
<p>&#160;</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00813.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Gülle-Traktor mitten auf dem Feld" border="0" alt="Gülle-Traktor mitten auf dem Feld" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00813_thumb.jpg" width="490" height="368" /></a>    <br /><em>Die Bundesstraße verlief mitten durch die Felder, mit allen Konsequenzen auch für meine Geruchsnerven.</em></p>
<p>Die Einfahrt nach Osnabrück führte mich wieder über Fahrradwege bis zum örtlichen Schwimmbad, das mich bewahren sollte, vollkommen verschwitzt bei meinem Couchsurfer-Host aufzutauchen. Außerdem war mir nach der Dusche wieder warm. Die anschließende Fahrt in den Waschsalon fand im strahlenden Sonnenschein statt. Meine Klamotten und ich waren sauber, nach einigen Milchkaffees im Eiscafé am Neumarkt in Osnabrück trat ich meine Fahrt zum Abendprogramm an und meiner ersten Couchsurfing-Erfahrung. An dieser Stelle ist nicht der Platz, über Einzelerfahrungen zu berichten, aber dies alles war durchaus positiv.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00824.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="DSC00824" border="0" alt="DSC00824" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00824_thumb.jpg" width="490" height="368" /></a>    <br /><em>Auch einmal mitten durch den Wald ging die Reise. Warum allerdings Puppen an Wegweiser gehängt werden, erschließt sich mir nicht, auch nicht bei Lesen des Schilds.</em></p>
<p>Einen Abstecher sollte ich allerdings noch machen. Der Sportladen in der Nähe der Niederlassung vom ADFC, der als selbsternannte Vertretung der Radfahrer in Deutschland abenteuerliche Öffnungszeiten hat und mir deshalb nicht helfen konnte, verkaufte mir warme Windstopper-Handschuhe und war extrem bemüht, meine Nachfrage nach einer Route am Mittellandkanal nach Hannover zu beantworten, wenn auch leider erfolglos. Aber ernsthafte Bemühung sollte auch erwähnt werden. So allerdings ging eine schöne und schmerzlose zweite Tagestour zu Ende.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00827.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Einfahrt nach Osnabrück über die Autobahn" border="0" alt="Einfahrt nach Osnabrück über die Autobahn" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00827_thumb.jpg" width="490" height="122" /></a>    <br /><em>Die Einfahrt nach Osnabrück über die Autobahn</em></p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/2010/04/fahrradtour-koeln-berlin-1-tag-bis-hamm/">&lt;&lt;&lt; Bericht vom ersten Tag</a>    <br /><a href="http://www.krabibi.com/2010/04/fahrradtour-koeln-berlin-3-tag-bis-hannover/">&gt;&gt;&gt; Bericht vom dritten Tag</a></p>
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		<title>Fahrradtour K&#246;ln Berlin: 1. Tag bis Hamm</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 08:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebezahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrrad-Touren]]></category>
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		<category><![CDATA[Fahrradtour]]></category>
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		<description><![CDATA[Fertig, so kann man meinen Zustand treffend beschreiben. Gegen 9 Uhr bin ich heute morgen in Köln losgefahren, gegen 17 Uhr dann in Hamm angekommen. Gute 120 Kilometer durch das Bergische Land wären auch nicht ganz so schlimm gewesen, wenn das Wetter etwas gnädiger gewesen wäre. So allerdings sind mir abwechselnd die Hände und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00779.jpg" target="_blank"><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ein etwas größerer Bahnübergang" border="0" alt="Ein etwas größerer Bahnübergang" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00779_thumb.jpg" width="160" height="120" /></a> Fertig, so kann man meinen Zustand treffend beschreiben. Gegen 9 Uhr bin ich heute morgen in Köln losgefahren, gegen 17 Uhr dann in Hamm angekommen. Gute 120 Kilometer durch das Bergische Land wären auch nicht ganz so schlimm gewesen, wenn das Wetter etwas gnädiger gewesen wäre. So allerdings sind mir abwechselnd die Hände und die Füße abgefroren. Obwohl, es hätte schlimmer kommen können. Der Regen hielt sich in dankbaren Grenzen, die Regenfelder sind immer wieder schnell durchgezogen. Glück im Unglück, sozusagen, doch Glück kann einfach verdammt kalt sein.</p>
<p> <span id="more-322"></span>
<p>&#160;</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00768.jpg" target="_blank"><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Sonne auf dem Weg nach Hamm" border="0" alt="Sonne auf dem Weg nach Hamm" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00768_thumb.jpg" width="490" height="368" /></a>     <br /><em>Ein wenig schöne Sonne während des heutigen Tages. Ein seltener Anblick&#8230;</em></p>
<p>Die Tour selbst war ein echtes Highlight. Geplant hatte ich die Strecke diesmal mit einem Onlineroutenplaner der Uni Heidelberg, die Tour selbst habe ich dann via Mapsource ins Garmin übertragen. Der Routenplaner funktioniert einfach ideal, das kann ich inzwischen nach Abschluss der Tour ohne Einschränkung sagen. Die Tour war abwechslungsreich und zwang mich das eine oder andere Mal zum plötzlichen Abbremsen, weil die Tour die große Straße verließ und mich einen echten Trail den Berg hoch und runter schickte. Bei einer entsprechend langen Strecke kann das zwar irgendwann nerven, hat aber durchaus auch seinen Reiz. Immer nur Bundesstraße kann langweilig werden, das sollte ich im Verlauf der Tour noch merken.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00776.jpg" target="_blank"><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Mit dem MTB durch den Wald auf eigene Gefahr" border="0" alt="Mit dem MTB durch den Wald auf eigene Gefahr" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00776_thumb.jpg" width="490" height="368" /></a>     <br /><em>Mit dem MTB mitten durch den Wald, aber immer auf eigene Gefahr!</em></p>
<p>Nein, diese Abwechslung kam nicht nur einmal und hat die Strecke so richtig fahrenswert gemacht. Sechs Stunden und 48 Minuten reine Fahrzeit zeigen, gerast bin ich nicht. Mit Rucksack und einem einfachen Fahrradhelm geht man selbst mit MTB die Abfahrten einfach ruhiger an und schleift ein wenig seine Bremsen runter. Dafür war ich aber heilfroh, endlich in mein Hotel, den &quot;Hammer Brunnen&quot; zu kommen.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00799.jpg" target="_blank"><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Überall Elefanten im Hamm" border="0" alt="Überall Elefanten im Hamm" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00799_thumb.jpg" width="490" height="368" /></a>     <br /><em>Überall in Hamm stehen Elefanten. Dieser hier aus Plastik, und ein echter ist mir nicht untergekommen.</em></p>
<p>Es sollte auf dieser Tour das einzige Hotel sein, dass ich in Anspruch nehmen sollte. Ich hatte die Tour komplett als Couchsurfing-Experiment geplant. In jeder Stadt hatte ich Couchsurfer gefunden, die mir ein Bett zur Verfügung stellen wollten, nur in Hamm waren meine Bemühungen leider erfolglos. So blieb mir zu einer gewissen Planungssicherheit nichts anderes übrig, als ein entsprechendes Hotel zu buchen.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00785.jpg" target="_blank"><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Praller Name für die Haltestelle: Herrentisch" border="0" alt="Praller Name für die Haltestelle: Herrentisch" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00785_thumb.jpg" width="490" height="368" /></a>     <br /><em>Einen pralleren Namen für eine Haltestelle habe ich noch nie gelesen: Herrentisch!</em></p>
<p>Die Zimmer des &quot;Hammer Brunnen&quot; sind sehr einfach und ein wenig verwohnt, zumindest das Bad. Aber es ist sauber, die Fugen sind neu, es ist nirgends Schimmel. Und das Bonbon auf meinem Bett war lecker&#8230; Der Preis ist der Leistung angemessen, wie es so schön heißt. Das Frühstück war vermutlich mangels anderer Gäste nicht als Buffet angerichtet, sondern sehr stilvoll am Tisch angerichtet. Die Präsentation ließ nichts zu wünschen übrig, nur die Auswahl hätte größer sein können. Kein Frühstück-Ei, das machte mich durchaus traurig. Und frisch aufgebacken oder gar ganz frisch waren die Brötchen auch nicht. Die nächsten Tage sollte ich diesen Anspruch natürlich nicht haben, denn wenn man sich bei anderen Couchsurfern einquartiert, dann hat man genügsam zu sein und das zu nehmen, was man bekommt. Umso schmerzlicher vermisste ich mein Frühstücks-Ei.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00775.jpg" target="_blank"><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Geverlsberg war ein wenig leergefegt" border="0" alt="Geverlsberg war ein wenig leergefegt" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00775_thumb.jpg" width="490" height="368" /></a><em>Gevelsberg war ein wenig wie leergefegt, aber immerhin konnte man so mit dem Rad durch die Fußgängerzone.</em></p>
<p>Das Rad konnte ich im Flur unterstellen, was sicherlich der Tatsache geschuldet war, dass ich nur alleine fuhr. Zwei Raeder finden hier unmöglich Platz. Im Hinterhof befindet sich ein Fahrradständer, mein MTB hier anzuketten und dann dem Regen auszusetzen, fand ich allerdings eine weniger gute Idee.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00800.jpg" target="_blank"><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Waschsalon Plitsch-Platsch" border="0" alt="Waschsalon Plitsch-Platsch" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/04/DSC00800_thumb.jpg" width="490" height="368" /></a>     <br /><em>Der Waschsalon “Plitsch-Platsch” in Hamm ist von außen eine Attraktion, von innen eher weniger&#8230;</em></p>
<p>Insgesamt war der Tag durchaus gelungen, und Fotos <strike>werden folgen, sobald ich an meinem heimischen Rechner in Köln bin</strike> sind gefolgt.</p>
<p><a href="http://www.krabibi.com/2010/04/fahrradtour-koeln-berlin-2-tag-bis-osnabrueck/">&gt;&gt;&gt; Bericht vom zweiten Tag</a></p>
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		<title>Fahrradtour K&#246;ln nach Berlin &#8211; Planung gestartet!</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 10:18:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich habe mich in der Auswahl meiner diesjährigen “großen” Radtour wirklich nicht leicht getan. Gewonnen allerdings hat nun Berlin. Vom 10. oder 11. April an geht es vom Rheinland nach Norden und dann Richtung Berlin, so dass ich pünktlich zur Geburtstagsfeier eine guten Freundin da bin. Die genaue Routenführung habe ich noch überhaupt nicht ermittelt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/03/berlin_baer_marathon.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="berlin_baer_marathon" border="0" alt="berlin_baer_marathon" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2010/03/berlin_baer_marathon_thumb.jpg" width="90" height="120" /></a> Ich habe mich in der Auswahl meiner diesjährigen “großen” Radtour wirklich nicht leicht getan. Gewonnen allerdings hat nun Berlin. Vom 10. oder 11. April an geht es vom Rheinland nach Norden und dann Richtung Berlin, so dass ich pünktlich zur Geburtstagsfeier eine guten Freundin da bin. Die genaue Routenführung habe ich noch überhaupt nicht ermittelt, ebenso wenig wie Übernachtungsmöglichkeiten, die ich gerne diesmal über <a href="http://www.couchsurfing.org/" target="_blank">Couchsurfing</a> machen würde. Mit anderen Worten: Es steht noch überhaupt nichts. Das einzige, was ab diesem Zeitpunkt vollkommen klar ist, ist meine Rückfahrt. Am Sonntag besteige ich mit meinem Fahrrad einen IC am Berliner Hauptbahnhof und fahre in guten fünf Stunden die Strecke zurück, die ich an fünf Tagen vorher erradelt habe. Die Fahrkarte ist bestellt und wartet bereits bezahlt auf Abholung am Automaten.</p>
<p> <span id="more-305"></span>
<p>Damit startet aber nun die Planung, und die wird dieses Jahr alles andere als einfach. Ich möchte in fünf Tagen Berlin erreichen, jeden Tag maximale 150 Kilometer zurücklegen und möglichst flaches Gelände fahren &#8211; den ersten und vielleicht zweiten Tag ein wenig ausgenommen. Als Stationen schweben mir vor: Köln &#8211; Hamm &#8211; Osnabrück &#8211; Hannover &#8211; Magdeburg &#8211; Berlin. Vor allem die Streckenführung wird noch eine Menge Fragen aufwerfen: Kann man gut am Mittellandkanal langfahren? Wenn ja, auf welcher Seite, und an welchen Stellen sollte man übersetzen? Welche Streckenabschnitte könnte man “abkürzen”? Oder sind vielleicht Wege neben der recht geraden Bahnstrecke vorhanden und mit den Fahrrad befahrbar?</p>
<p>Vermutlich werde ich nicht darum herumkommen, eine Menge Literatur zu wälzen und diverse Leute in Foren zu nerven, um Details über einzelne Streckenabschnitte zu bekommen. Ansonsten wird die Tour wie gehabt mit der Kombination aus Mapsource und Google-Maps geplant, in gpsies.com zwischengespeichert (und für Notfälle hinterlegt) und dann ins Garmin übertragen.</p>
<p>Neuigkeiten gibt es an dieser Tour im Vergleich zu den “älteren” Touren vor allem an begleitenden Parametern. Das Wichtigste: Ich fahre diesmal alleine. Sowohl nach Norddeich als auch nach Paris hatte ich Begleitung, jetzt mache ich die Straßen nur mit einem Fahrrad unsicher. Dementsprechend musste ich mein Gepäck deutlich eindampfen und teilweise miniaturisieren. Die Technik, die ich mitführe, hat sich dadurch ebenfalls massiv geändert. Statt eines Netbooks habe ich nun einen Archos IT 5 im Rucksack, mit zusätzlicher Bluetooth-Tastatur. Zum Bloggen ist diese Kombination ideal, außerdem kann ich den Archos notfalls als Navigationsgerät einsetzen. Als Telefon, Modem und Fotoapparat muss wieder mein Sony Ericsson K800i herhalten, ein C905 wollte ich mir momentan noch nicht leisten, auch wenn der Sprung der Kamera-Qualität noch einmal beeindruckend sein soll. Aber man kann halt nicht alles haben. Begleitend allerdings nehme ich diesmal eine FullHD-Kamera mit, eine Contour FullHD, die ich mit einer Fahrradhalterung noch befestigen muss. Zwar kann und werde ich die Videos nicht unterwegs bearbeiten, dafür aber nach der Tour und damit hoffentlich noch ein wenig missionarischer im Hinblick auf Fahrradtouren wirken können. Als Navigationsgerät werkelt wieder mein Garmin etrex Vista HCx, allerdings habe ich diesmal die OSM-Karten dabei, die Topo50 liegt auf einer anderen Speicherkarte im Gepäck bzw. übergangsweise im Archos-Player, falls die OSM versagt.</p>
<p>Die Ausrüstung ist bereit, die Streckenführung geht in Planung, ich bin fit und bereit, dann müssen nur noch das Wetter und nette Couchsurfer mitspielen, die mir einen Abend an meinen Stationen eine Couch mit Bettzeug zur Verfügung stellen und vielleicht abends ein wenig quatschen wollen. Zwar freue ich mich darauf, den Tag über alleine zu fahren und so auch die Gedanken schweifen lassen zu können, aber gerade daher würde ich mich abends über ein wenig Unterhaltung und nette Begleitung beim Essen freuen.</p>
<p>Berlin, ich komme! Nach dem <a href="http://www.krabibi.com/2009/09/real-berlin-marathon-2009-ein-erfolg/">Berlin-Marathon</a> ist dies das zweite Sport-Ereignis, zu dem wir uns sehen. Langsam wächst du mir ans Herz.</p>
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		<item>
		<title>Packliste f&#252;r Fahrradtouren &#8211; Utensilien f&#252;r mehrere Tage</title>
		<link>http://www.krabibi.com/2009/11/packliste-fr-fahrradtouren-utensilien-fr-mehrere-tage/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 20:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebezahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrrad-Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Packen]]></category>
		<category><![CDATA[Packliste]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wenn es wieder auf die Radsaison zugeht, bekomme ich Mails von ambitionierten Radfahrern, die meine Reiseberichte lesen und mich bitten, ihnen mitzuteilen, was ich auf Tour dabei habe. So etwas wie eine Packliste allerdings habe ich nie wirklich geführt. Das war häufiger schon ein Fehler, denn ich durfte dann wichtige Dinge zum Teil teuer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wenn es wieder auf die Radsaison zugeht, bekomme ich Mails von ambitionierten Radfahrern, die meine Reiseberichte lesen und mich bitten, ihnen mitzuteilen, was ich auf Tour dabei habe. So etwas wie eine Packliste allerdings habe ich nie wirklich geführt. Das war häufiger schon ein Fehler, denn ich durfte dann wichtige Dinge zum Teil teuer nachkaufen. Daher habe ich mich entschieden, eine solche Liste aus der Erfahrung der letzten Jahre aufzustellen und hier zu veröffentlichen. Sicherlich verändert sich der Inhalt von Zeit zu Zeit und von Tour zu Tour. Entscheidend ist auch, ob man alleine fährt oder zu zweit und damit über deutlich mehr Stauraum verfügt, weil viele Dinge nur einfach mitgeführt werden müssen. Die folgende Liste geht allerdings davon aus, dass ich mit meinem 30-Liter Deuter-Rucksack alleine mehrere Tage unterwegs bin und im Hotel bzw. in einer Pension übernachte.</p>
<p> <span id="more-254"></span>
<p>Die Packliste ist in mehrere Bereiche aufgeteilt, die aber nur thematisch sortiert sind und eventuell anders zusammengepackt werden. Ich habe mich bemüht, zu den einzelnen Posten möglichst genaue Angaben zu machen.</p>
<p>Noch ein paar Worte vorweg: An vielen Stellen wird man sich fragen, ob es wirklich lohnt, hier mit Gepäck zu sparen, weil es doch praktisch keinen Unterschied macht, ob man von jenem oder solchem nur eines oder zwei Teile mitnimmt. In der Summe aber macht das eine Menge aus, ich spreche aus Erfahrung. Wenn man Gepäck sparen kann, sollte man das tun, egal wie klein der dadurch entstehende Vorteil ist.</p>
<p><strong>Ersatzteile und Werkzeug</strong></p>
<p>2x Schlauch &#8211; Ein Schlauch ist schnell defekt, wenn der Ersatz dann auch versagt, kommt man im Zweifel nicht mehr voran. Daher nehme ich zwei Schläuche mit. Meine Satteltasche ist so groß, dass zwei Schläuche hineinpassen. Die Satteltasche selbst ist nicht meine Alltagstasche, dieses Modell nehme ich tatsächlich nur auf Touren mit.</p>
<p>1x CO2-Pumpe + Ersatzkartusche &#8211; Seit kurzem besitze ich eine SKS Airgun, eine CO2-Pumpe mit Schraubkartuschen. Sowohl Pumpe als auch Kartusche sind unter dem Flaschenhalter am Fahrrad montiert und stören somit nicht im Reisegepäck.</p>
<p>1x Inbus-Set &#8211; Inbus-Schlüssel werden immer mal wieder benötigt, bisher hatte ich einzelne Schlüssel mit, sie sind aber im Werkzeug-Set “Sigma Sport Pocket Tool PT 16” enthalten, das mehrere Werkzeuge auf großes Taschenmesserformat vereint.</p>
<p>1x Längsschlitz- und 1x Kreuzschlitz-Schraubenzieher &#8211; Bisher hatte ich immer extrem kleine Ausführungen dabei, aber auch die werden mit dem Sigma-Set hinfällig.</p>
<p>3x Reifenheber &#8211; Ein Reifenwechsel ohne Reifenheber ist witzlos. Da mir schon Heber gebrochen sind, hatte ich bisher immer drei dabei. Das Sigma-Set beinhaltet zwei Stück, einen oder sogar zwei werde ich auch weiterhin gesondert mitnehmen.</p>
<p>2x Mignon-Batterien &#8211; Mein Navigationsgerät hält mit einem Batteriesatz rund 25 Stunden, auf einer langen Tour ist das zu wenig. Daher nehme ich zwei Batterien als Ersatz mit und kaufe dann zwei nach, sobald ich die gewechselt habe.</p>
<p>1x Kette &#8211; Auch eine Kette kann reißen, die wohl zweithäufigste Ursache für eine unterbrochene Tour. Zwar hat eine Ersatzkette ordentlich Gewicht, aber ich gehe das Risiko nicht ein, deswegen liegen zu bleiben.</p>
<p>1x Nietenpresse &#8211; Irgendwie muss eine Kette auch gewechselt werden. Eine kleine Nietenpresse hatte ich daher immer dabei. Aber auch die ist im Sigma-Set in Zukunft enthalten.</p>
<p>1x Schmierstoff &#8211; Wenn man durch richtig dicken Dreck gefahren ist und sein Rad säubern muss, ist es keine schlechte Idee, danach die Kette zu reinigen und neu zu schmieren. Eine kleine Tube Schmierstoff habe ich daher dabei.</p>
<p><strong>Fahrrad-Anbauten</strong></p>
<p>Frontlicht &#8211; Das Frontlicht wird normalerweise nicht benötigt, da ich nicht im Dunkeln fahre. Sollte ich allerdings mal in die Situation kommen, doch im Dunkeln fahren zu müssen, habe ich eine kleine Mini-Led-Lampe am Lenker montiert, die mich zumindest nicht ganz im Dunkeln stehen lässt. Das Teil ist zwar kein reguläres Licht im Sinne der Straßenverkehrsordnung, dafür aber wirklich klein.</p>
<p>Rücklicht &#8211; Das gleiche gilt für das Rücklicht. Bisher hatte ich ein LED-Blinklicht, das ich am Rucksack montiert habe. In Zukunft habe ich eine noch kleinere Version, die an der Außenseite der Satteltasche fest montiert wird und nur für Notfälle dient.</p>
<p>Flaschenhalter und 3x Trinkflasche &#8211; Mein Flaschenhalter sitzt im Rahmen und nimmt eine Flasche auf, zwei weitere Flaschen führe ich in den Seitentaschen meines Rucksacks mit. Ich hatte mal einen Trinksack, damit allerdings kam ich gar nicht zurecht. Daher habe ich nun drei 0,7 Liter Trinkflaschen, das bringt mich von Auffüllstelle zu Auffüllstelle.</p>
<p>Navigation &#8211; Mein Garmin eTrex Vista HCx ist <a href="http://www.krabibi.com/2009/06/fahrradhalterung-garmin-etrex-vista-hcx-im-eigenbau/">am Lenker montiert</a>, die selbstgebaute Halterung sitzt auf dem Vorbau (siehe Link). Zusätzlich ist das Gerät mit einem Schlüsselband gesichert.</p>
<p>Klingel &#8211; Normalerweise habe ich am Rad keine Klingel, aber auf Touren montiere ich eine. Es gibt sonst zu viele Situationen auf Radwegen, die einen konsequent ausbremsen.</p>
<p><strong>Kleidung</strong></p>
<p>1x Fahrradhose &#8211; Erklärt sich von selbst, die habe ich an. Das Teil wird täglich gewaschen, ich fahre nach jeder Tagesetappe erst ein Schwimmbad zum Duschen und Umziehen und dann einen Waschsalon zum Waschen und (An-)Trocknen an.</p>
<p>1x Trikot &#8211; Hier gilt das gleiche wie bei der Hose. Neuerdings habe ich ein Trikot, bei dem ich zwei paar Arme, einmal kurz und einmal lang, je nach Witterung wechseln kann. Die Arme verstaue ich im Rucksack gut erreichbar.</p>
<p>2x Paar Sportsocken &#8211; Ein Paar habe ich an, ein Paar ziehe ich nach der Tour an, dann wird das erste Paar gewaschen. Am nächsten Tag ist es genau umgekehrt.</p>
<p>1x Unterhose &#8211; Eine Unterhose habe ich dabei. Beim Waschen habe ich halt keine Unterhose an, sondern nur eine Jeans. Sieht ja keiner&#8230; Die Unterhose findet dann nach dem Trocknen direkt wieder Verwendung.</p>
<p>1x Radschuhe &#8211; Ich fahre mit Klickpedalen, daher habe ich Fahrradschuhe, die ich auf der Tour anhabe.</p>
<p>1x Sportschuhe &#8211; Die Sportschuhe, die ich als Ersatz mithabe, sind sowohl zum Radfahren als auch für einen Clubbesuch geeignet. Normalerweise nutze ich sie nicht zum Fahren, die Kombipedalen allerdings würden dies zulassen. Während der Tour dienen die Schuhe, die im Rucksack Platz finden müssen, als Aufbewahrungsort für allerlei Kram, der hier auch aufgeführt ist.</p>
<p>1x Hose &#8211; Meist nehme ich eine Jeans mit, wenn es garantiert warm wird, kann es auch eine kurze Stoffhose sein, die nimmt nicht so viel Platz im Rucksack ein.</p>
<p>2x Hemd &#8211; Da ich ein Hemd auch mal waschen will, aber ungerne mit nacktem Oberkörper im Waschsalon stehe, andererseits aber wasche, nachdem ich mich umgezogen habe, benötige ich zwei Hemden.</p>
<p>1x Handtuch &#8211; Ein kleines Handtuch muss reichen, reicht aber auch. Nach dem Duschen wird es direkt mit gewaschen und getrocknet.</p>
<p>1x Handschuhe &#8211; Ich fahre immer mit Rad-Handschuhen, auf ganz langen Touren nehme ich auch schon einmal zwei Paar mit, um andere Druckstellen zu haben.</p>
<p><strong>Lebensmittel</strong></p>
<p>2x Energieriegel &#8211; Lecker sind die Teile nicht, und sie dienen auch nur als Notreserve. Ansonsten versorge ich mich unterwegs. Neben den oben bereits erwähnten Trinkflaschen sind das die einzigen Lebensmittel, die ich dabei habe.</p>
<p><strong>Pflege und Medikamente</strong></p>
<p>1x Zahnpasta &#8211; Eine kleine Mini-Tube Elmex habe ich dabei.</p>
<p>1x Zahnbürste &#8211; Es gibt Reisezahnbürsten, die man zusammenstecken muss, bevor man sie benutzt. Nach jeder Tour wechsele ich die allerdings aus.</p>
<p>1x Duschcreme &#8211; Die Duschcreme ist gleichzeitig auch Shampoo, es gibt Kombimittel. Abgefüllt ist das in einem kleinen Probepack. Ich habe mir dann das große Pack gekauft und fülle nach der Tour wieder auf. Die kleine Portion reicht für ca. fünf Tage.</p>
<p>1x Haargel &#8211; Ich gebe zu, das müsste nicht sein. Aber ich möchte auch nicht total zerzottelt aussehen, sollte ich abends noch unter Menschen gehen, und das kommt durchaus vor.</p>
<p>1x Deo &#8211; Ein kleines Sprühdeo, bei diversen Märkten gibt es kleine Probedosen, die reichen für eine Tour meist genau aus.</p>
<p>1x Einfachrasierer &#8211; Falls ich mehr als zwei Tage unterwegs bin, nehme ich einen Einfachrasierer mit, den ich vorher um knapp die Hälfte am Griff gekürzt habe, damit er besser in die Tasche passt.</p>
<p>1x Sonnencreme &#8211; Immer wieder gerne vergessen, die Sonnencreme ist in Griffweite. Auch hier habe ich eine kleine Tube, die mit Faktor 30 daherkommt.</p>
<p>2x Kontaktlisten pro Tag + 2 Linsen &#8211; Während des Tages fahre ich mit meiner Sportbrille, die sieht aber auch wirklich nach Sport aus. Daher möchte ich abends Kontaktlinsen tragen. Notfalls kann ich immer noch auf die Brille wechseln, intelligent sieht das sicherlich nicht aus, wenn man nicht auf dem Rad sitzt.</p>
<p>1x Creme gegen Lippenherpes &#8211; Einsatz versteht sich von selbst.</p>
<p>1x Aspirin direkt &#8211; Das ist eine Kautablette, unterwegs einfach praktischer als andere Tabletten</p>
<p>1x Paracetamol &#8211; Falls die Aspirin nicht hilft oder ich größere Wunden habe, ist das Mittel einfach besser.</p>
<p>2x Aerius &#8211; Als Allergiker sollte man immer ein paar Allergietabletten dabei haben, da macht auch die Tour keine Ausnahme.</p>
<p>1x Pflaster klein &#8211; Wirklich nur für kleinere Wunden, kleine Schnitte etc.</p>
<p>1x Mullbinde und Pflaster &#8211; Das ist dann eher für größere Wunden</p>
<p>1x Kompresse &#8211; Um größere Wunden erst einmal steril abzudecken, ist eine Kompresse perfekt.</p>
<p>1x Diclofenac &#8211; Das ist schon ein härteres Schmerzmittel und wirklich nur für den Notfall nach Rücksprache mit einem Arzt gedacht. Auf gar keinen Fall sollte man die Tour danach noch fortsetzen, wenn man einen Grund hat, dieses Mittel zu nehmen. Es ist verschreibungspflichtig.</p>
<p>2x Brustwarzenpflaster &#8211; Wer schon einmal eine Verletzung der Brustwarze durch aufscheuern hatte, der weiß, warum ich die mitnehme.</p>
<p>2x Einweghandschuhe &#8211; Die Einweghandschuhe sind eventuell nicht nur im medizinischen Notfall sinnvoll, aber hier auf jeden Fall, vor allem, wenn man anderen Verunglückten helfen will.</p>
<p><strong>Technik</strong></p>
<p>1x Foto-Handy + USB-Kabel &#8211; Ich nehme nicht extra eine Kamera und ein Telefon mit, sondern bediene mich meines Fotohandys Sony Ericsson K800i. Die Fotos sind durchaus ordentlich, das Telefon dient neben seiner Telefonfunktion gleichzeitig als UMTS-Modem, um ins Internet zu gehen.</p>
<p>1x Archos 5 Internet Tablet + USB-Kabel &#8211; Bisher hatte ich immer mein Netbook mit auf Tour, das allerdings wird dank des Tablet-PCs nun überflüssig. Da ich jeden Abend hier im Blog Bericht erstatte und ich über Bluetooth und das Handy ins Internet komme, ist das Teil der ideale Begleiter.</p>
<p>1x Anycom-Tastatur &#8211; Ich habe eine aufklappbare Bluetooth-Tastatur von Anycom, die ich mit dem Archos verbinden kann, um auch längere Texte zu schreiben. Das klappt einwandfrei. Zusammen sind das Archos und die Tastatur immer noch winzig im Vergleich zum Netbook. Die Tastatur läuft über Batterien, die eine Tour garantiert durchhalten.</p>
<p>1x IPOD Shuffle + Kopfhörer + USB-Kabel &#8211; Wofür man einen IPOD benötigt, dürfte klar sein. Der Kopfhörer versteht sich auch von selbst.</p>
<p>1x Ladegerät USB &#8211; Ich habe ein Ladegerät, das wiederum eine USB-Buchse zur Verfügung stellt, quasi USB aus der Steckdose. Hier kann ich alle Geräte aufladen, daher habe ich für jedes Gerät das USB-Kabel mit.</p>
<p>1x Micro-SD-Karte &#8211; In meinem Navigationsgerät sitzt eine Karte mit allen topografischen Land- und Straßenkarten und meinen Tracks. Wenn die defekt ist, ist die Tour zu Ende, denn ein Tourenbuch nehme ich nicht mit. Daher habe ich eine Ersatzkarte mit den gleichen Daten dabei. Die steckt immer im Archos-Gerät, der die gleichen Karten unterstützt.</p>
<p><strong>Sonstiges</strong></p>
<p>1x Geldbörse &#8211; In der Geldbörse habe ich dabei: Geld, EC-Karte, Kreditkarte, Personalausweis, Führerschein, Krankenkassenkarte. Die Geldbörse hat einen Reißverschluss, mit dem man das Teil vollständig schließen kann.</p>
<p>1x Schlüssel &#8211; Irgendwann möchte ich sicherlich auch wieder zurück in die Heimat und speziell in meine Wohnung, außerdem möchte ich die Fahrradschlösser abschließen und aufschließen. Dazu habe ich einen Schlüsselring mit allen Schlüsseln, der Rucksack hat ein Extra-Fach mit Haken dafür.</p>
<p>3x Fahrradschloss &#8211; Mit einem Schloss schließe ich das Vorderrad an den Rahmen, mit dem zweiten Schloss den Rahmen und das Hinterrad an einen passenden Gegenstand. Das dritte Schloss gefestigt den Sattel am Rahmen und ist entsprechend klein.</p>
<p>1x Sportbrille &#8211; Meine Sportbrille hat Wechselgläser. Auf Tour nehme ich sowohl selbsttönende als auch orange Gläser mit. Die Brille selbst ist in einem entsprechenden Etui, das auch meine Kontaktlinsen beherbergt.</p>
<p>1x Benachrichtigungs-Karte: Direkt oben im ersten Fach im Rucksack habe ich eine laminierte Karte mit meinen bekannten Allergien, mit wichtigen Kontaktpersonen und natürlich meinen eigenen Daten, falls ich verunglücke und niemand weiß, wer ich bin.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Sollte Euch noch etwas einfallen, was ich garantiert vergessen habe, dann führt es bitte in den Kommentaren auf. Oder aber schreibt, was ihr noch mitnehmt oder wofür Euch besserer Ersatz einfällt. Ich bin gespannt!</p>
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		<title>Fahrradtour &#8211; Von Wesel nach K&#246;ln</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 22:01:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebezahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrrad-Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einer der letzten verlässlich schönen Tage im ausklingenden Jahr 2009. Ich hatte die Woche ohnehin schon mit dem Sportprogramm gegeizt, mein schlechtes Gewissen trieb mich nach draußen, meinen Bruder und unsere zwei MTB-Drahtesel im Schlepptau. Die Tagestour sollte uns zuerst mit der Bahn nach Wesel bringen, von dort aus mit Muskelkraft zurück ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2009/11/DSC00730.jpg" target="_blank"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Industrie im Ruhrgebiet" border="0" alt="Industrie im Ruhrgebiet" src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2009/11/DSC00730_thumb.jpg" width="80" height="106" /></a> Es war einer der letzten verlässlich schönen Tage im ausklingenden Jahr 2009. Ich hatte die Woche ohnehin schon mit dem Sportprogramm gegeizt, mein schlechtes Gewissen trieb mich nach draußen, meinen Bruder und unsere zwei MTB-Drahtesel im Schlepptau. Die Tagestour sollte uns zuerst mit der Bahn nach Wesel bringen, von dort aus mit Muskelkraft zurück ins rechtsrheinische Köln in den Heimathafen.</p>
<p> <span id="more-253"></span>
<p>Die Tour war, gelinde gesagt, unspektakulär. Gegen halb elf hatten wir Wesel mit dem Regionalexpress erreicht, dank der Fahrradwagen der Deutschen Bahn ging das einigermaßen problemlos, auch wenn der Zug erst einmal durchs gesamte Ruhrgebiet kurvt, bevor er nach Westen abdriftet. So dauerte die Fahrt knapp eineinhalb Stunden. In Wesel angekommen, führte uns das Garmin-Navigationsgerät wieder zurück. Inzwischen habe ich das Gefühl, dass die Fußgängernavigation von Google Maps immer besser wird und &#8211; leider &#8211; verlässlicher ist als die gekauften Routen vom ADFC.</p>
<p>Wir fuhren auf unserer Tour durch Dinslaken, Duisburg, mitten durch Ratingen, dann nach Düsseldorf, über Langenfeld, Leverkusen, Köln-Dünnwald, Köln-Holweide nach Rath-Heumar. Die Fahrrad-Freundlichkeit war erstaunlich hoch, ich glaube, dass dies die erste Route innerhalb Deutschlands war, auf der wir nicht ein einziges Mal von hupenden Autos aufs Korn genommen wurden, obwohl wir manchmal auf die Straße ausweichen mussten, weil die Radwege unbefahrbar waren.</p>
<p><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Bruecke " border="0" alt="Bruecke " src="http://www.krabibi.com/wp-content/uploads/2009/11/DSC00727.jpg" width="490" height="368" /><em>Ein absoluter Tick von mir: Ich muss immer die erste Brücke fotografieren, die uns über einen Fluss führt. Lange Geschichte&#8230;</em></p>
<p>Allerdings gab es auf der Tour nicht viel zu sehen. Lediglich einige Industriebauten waren in ihrer mächtigen Größe beeindruckend. Vielleicht war es auch schon zu kalt, um sich ernsthaft an der Natur zu erfreuen. Meinen Thermoanzug, bei dem ich noch überlegt hatte, ob ich ihn wirklich anziehen wolle, war bitterer nötig, als ich geahnt hatte.</p>
<p>Es war eine Trainingsfahrt gegen die Zeit und durch die Städte, denn bis auf eine Notbeleuchtung hatten wir nicht viel dabei. So mussten wir vor der starken Dämmerung ankommen, die um diese Jahreszeit vergleichsweise früh einsetzt. Die Zeit hat gereicht, wir waren um fast exakt 100 Kilometer Rad-Erfahrung reicher und sind nun immerhin erneut darin bestätigt, dass wir doch lieber außerhalb der Städte fahren. Es wird Zeit, die Planung für die große Tour im nächsten Jahr anzugehen.</p>
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