Zugegeben, es ist nur ein kleiner Test, aber ein wichtiger. In gut einem Monat geht es auf die naechste Fahrradtour, und ich moechte diesmal nicht mein Netbook, sondern mein Android 5 Internet Tablet mitnehmen, um Reiseberichte hier an dieser Stelle zu verfassen. Einziges Problem: Das System des Internet Tablets ist ein Android.
Ich habe mich in der Auswahl meiner diesjährigen “großen” Radtour wirklich nicht leicht getan. Gewonnen allerdings hat nun Berlin. Vom 10. oder 11. April an geht es vom Rheinland nach Norden und dann Richtung Berlin, so dass ich pünktlich zur Geburtstagsfeier eine guten Freundin da bin. Die genaue Routenführung habe ich noch überhaupt nicht ermittelt, ebenso wenig wie Übernachtungsmöglichkeiten, die ich gerne diesmal über Couchsurfing machen würde. Mit anderen Worten: Es steht noch überhaupt nichts. Das einzige, was ab diesem Zeitpunkt vollkommen klar ist, ist meine Rückfahrt. Am Sonntag besteige ich mit meinem Fahrrad einen IC am Berliner Hauptbahnhof und fahre in guten fünf Stunden die Strecke zurück, die ich an fünf Tagen vorher erradelt habe. Die Fahrkarte ist bestellt und wartet bereits bezahlt auf Abholung am Automaten.
Das hätte böse ins Auge gehen können: Vor fast genau zwei Jahren habe ich meinem Bruder, einem ebenfalls begeisterten Radfahrer, einen Triathlon-Lenkeraufsatz geschenkt. Das Teil hat gut 44 Euro im Laden gekostet und hört auf die Bezeichnung Easyliner. Zwar ist es für den Wettkampf nicht zugelassen, am Trainingsrad ist es aber bisher immer sehr angenehm zu fahren gewesen. Nun, nach zwei Jahren sporadischem Einsatz im Training, bricht das Teil einfach durch! Das ganze passierte bei schneller Fahrt, auf gerade Strecke und daher mit Glück ohne Unfall.
Brandt Kleine Scheibchen Sesam – angetestet
Dem langweiligen Alltag den Kampf ansagen, auch in Sachen Ernährung – das ist nicht immer einfach. Denn die Zusatzkalorien, die täglich durch den Verdauungsapparat eines Sportlers wandern, können schon einmal eintönig werden. “Essen müssen” ist nicht immer angenehm. Schön, wenn man von seinen Liebsten immer wieder mit essbaren Mitbringseln beehrt wird, die man noch nicht kennt. In diesem Fall lagen “Brandt Kleine Scheibchen Sesam” auf dem Gabentisch. Die Grinsebacke von Brandt konnte mir bisher immer nur ihren Zwiback verkaufen, besonders in Zeiten, in denen sonst nicht viel im Magen blieb. Die kleinen Scheibchen hier allerdings sollten mit ins Büro wandern, um im ersten Moment des aufkeimenden Hungerns schnelle Linderung zu bringen.
Fernsehen macht abhängig – vermutlich!
Statistik für 2009 und 2010
Ein wenig Lauf- und Radstatistik für das vergangene Jahr: Ich habe im letzten Jahr rund 1.800 Trainingskilometer zu Fuß und rund 3.400 Kilometer mit den Rädern abgerissen, jeweils mit Studio-Training – Laufband und Ergometer – zusammen. Das hört sich gewaltig an, aber rechnet man das auf den einzelnen Tag zurück, kann man sagen, dass die Leistung doch eher verbesserungswürdig ist. Vor allem die Regelmäßigkeit muss deutlich erhöht werden, die drückt die Statistik ungemein.
Schneelauf im Königsforst in Köln
Der Schnee ist allgegenwärtig, zumindest am 20. Dezember 2009 im Königsforst direkt an der Stadtgrenze zu Köln. Schon am Tag zuvor hat es angefangen zu schneien, aber jetzt setzt der Schneefall noch eine Schicht oben drauf. Sicherlich herrscht kein Wetter, Streckenrekorde zu brechen, aber die Neugier, meine Hausstrecke im dichten Winter zu erkunden, war stärker als die Abneigung gegen so viel gefrorenes Nass.
Ja, das ist wohl ein Update fällig. Noch vor kurzer Zeit berichtete ich von der GROHE RAINSHOWER ICON Handbrause, die ihren Weg in mein Badezimmer gefunden hatte, und merkte an, dass ich den grünen Farbklecks im Bad toll finde, ein gelber oder blauer allerdings deutlich besser gepasst hätte. Und nun flattert mir die Pressemitteilung ins Haus, die Handbrause mit der Sparfunktion sei auch in anderen Farben erhältlich. Ist da mein Wunsch von oben erhört worden?
Rücklicht im Helm – uvex triangle led
Nicht alles, was vernünftig ist, ist auch erlaubt, und nicht alles, was erlaubt ist, ist vernünftig. So sieht es doch auch mit unseren Rädern aus. Sicherlich sind die meisten Sporträder besser gepflegt als ein durchschnittliches Studentenfahrrad, dennoch müssen den meisten Mountainbikes wohl das Prädikat "verkehrssicher" abgesprochen werden. Denn sie haben keine Beleuchtung, schon gar keine dynamogetriebene. Und selbst unter der magischen 11kg-Marke, die mein Rad knapp unterschreitet, ist es immer noch fragwürdig, ob wir sie als "Rennräder" durchbekommen und damit das Mitführen einer Batterieleuchte ausreicht, die dann ja wieder der StVO entsprechen muss. Auch wenn ich hier klar zur Einhaltung aller Gesetzmäßigkeiten aufrufe, so stelle ich fest, dass es manchmal einfacher ist, das Verwarnungsgeld zu zahlen. Ein Licht im Helm dürfte da wohl kaum ausreichen, dem zu entgehen. Dennoch wollte ich so ein Teil haben.
Immer wenn es wieder auf die Radsaison zugeht, bekomme ich Mails von ambitionierten Radfahrern, die meine Reiseberichte lesen und mich bitten, ihnen mitzuteilen, was ich auf Tour dabei habe. So etwas wie eine Packliste allerdings habe ich nie wirklich geführt. Das war häufiger schon ein Fehler, denn ich durfte dann wichtige Dinge zum Teil teuer nachkaufen. Daher habe ich mich entschieden, eine solche Liste aus der Erfahrung der letzten Jahre aufzustellen und hier zu veröffentlichen. Sicherlich verändert sich der Inhalt von Zeit zu Zeit und von Tour zu Tour. Entscheidend ist auch, ob man alleine fährt oder zu zweit und damit über deutlich mehr Stauraum verfügt, weil viele Dinge nur einfach mitgeführt werden müssen. Die folgende Liste geht allerdings davon aus, dass ich mit meinem 30-Liter Deuter-Rucksack alleine mehrere Tage unterwegs bin und im Hotel bzw. in einer Pension übernachte.