Das war sie also, meine persönliche Lunge Laufschuh Erfahrung. Der Schuh ist kaputt, genaugenommen sogar beide Schuhe. Komplett zerstört. Das Modell ist der Lunge Adagio, Größe 11.5. Gute zwei Jahre haben mich die Schuhe begleitet. Meine Wahl fiel auf diese, weil ich gerade keine Laufschuhe, sondern Alltagsschuhe gesucht habe, die nicht komplett nach Turnschuhen aussehen. Immerhin sind die komplett schwarz. 180 Euro hat die Lunge Laufschuh Erfahrung mich gekostet, und ich muss zugeben, dass meine Füße den Tanz sehr genossen haben. 

Sport gemacht, raus aus den Klamotten. Nicht selten sind die klitschnass geschwitzt. Das Trocknen der Funktionskleidung in der Wäschetonne macht das nicht wirklich appetitlicher, eher im Gegenteil. Nach einigen Zyklen „Funktionskleidung waschen“, „Sport machen“, „Kleidung trocknen“ und wieder von vorne, beginnen die Sachen schnell zu müffeln. Ein wenig angestrengt, ein wenig geschwitzt, und man riecht wie eine Horde pubertierender Jungs, die noch nicht ihre eigene Körperhygiene für sich entdeckt haben. Lecker.

Was für ein besch*sse*es Jahr, sportlich gesehen. Dauernd kam irgendwas dazwischen, mehr Arbeit, mehr krank, mehr weniger Zeit, mehr alles, was weniger Sport nach sich zieht. Das ist nicht das, was ich mir unter kontinuierlicher Leistung vorstelle. Dementsprechend habe ich in diesem Jahr keine Ziele gestämmt, im nächsten Jahr soll das anders werden. Verschiebung der Ziele um praktisch ein Jahr. Na toll. Dabei bin ich eigentlich kein Mensch für gute Vorsätze zum Jahresende, jetzt zwangsweise doch.

Da ist es nun wieder geschehen. Monate ohne Updates, Monate, in denen viel Wasser den Rhein, die Elbe und sonst ein Flüsschen heruntergeflossen ist und in denen nicht besonders viel Erwähnenswertes passiert wäre. Die sportlichen Ziele 2014 haben alle Bestand gehabt. Trotz mehrfacher Verschiebung und immer wieder inneren Zweifeln ist der erste Triathlon in knapp 2:45 über die Bühne gegangen und mir schwer in den Knochen hängengeblieben. Besonders das Schwimmen hat mich geschafft – aber gut, davon war auszugehen, bereits im Training.

Wenn es regnet, ist das ärgerlich für jeden Veranstalter von Volksläufen. Klar, da kann man nichts machen. Das Publikum ist nicht mehr motiviert, stundenlang die ihnen größtenteils unbekannten Läufer anzufeuern, geschweige denn, die Strecke auch an vom Start entfernten Punkten zu säumen. Dass die übrigen Zuschauer selbst im Start- und Zielbereich allerdings so wenig „klatschfreudig“ waren, verwunderte dann doch.

Da ist er dahingegangen, mein Sportkopfhörer von Sennheiser im giftigen Grün. Besonders ärgerlich ist, dass eigentlich nur der Stecker defekt war, ganz offensichtlich lag ein Kabelbruch vor. Und noch ärgerlicher ist, dass das Teil eine iPod-Steuerung hat, die ich für meinen iPod- Shuffle 3rd Generation benötige, der sich sonst gar nicht steuern lässt. Wenigstens einen LötVersuch wollte ich mir geben, mit Erfolg.

Ich bin normalerweise herzlich unpolitisch. Zumindest gebe ich mich so. Dabei bin ich vermutlich der Wunsch-Bürger einer jeden Bundesregierung. Brav gehe ich alle vier Jahre zur Wahl, schaue regelmäßig die Nachrichten, bin politisch interessiert, aber behalte diese politische Meinung in der Regel für mich.

Aber irgendwann ist einmal Schluss mit Zurückhaltung. Das Fass meiner schwappenden Polit-Emotionen war schon häufig gefährlich voll und am schwanken, doch Herr Pofalla und der amtierende Bahnvorstand haben es heute zum Überlaufen gebracht. Herzlichen Glückwunsch!

Der KölnMarathon 2013 ist gut gelaufen. Genau genommen bin ich gut gelaufen. Hat es am Morgen noch wie aus Kübeln geschüttet (gut, die Wahrnehmung ist immer etwas subjektiv, wenn man die eigene Laufstrecke schon im Regen versinken sieht), so zeigte sich zwar nicht die üppige Sonne, aber es blieb trocken. Nur windig war es. Da konnte man seinen Ärger über den Veranstalter direkt kühlen…

Wie sieht das perfekte Reiserad aus? Das ist eine Frage, bei der sich die Gemüter schnell erhitzen, besonders wenn es um die Frage geht, aus welchem Material der Rahmen des Fahrrad sein soll. Ich persönlich habe da eine relativ festgefahrene Meinung: Es geht nichts über Stahl. Je länger die Reise ist, umso wichtiger ist es, dass das Material der Belastung standhält. Stahl ist in dieser Hinsicht wirklich weit vorne. Aber der eigentliche Vorteil liegt an einer anderen Stelle: Stahl bricht (so schnell) nicht, es verbiegt sich eher. Und das kann auf einer langen Reise entscheidend sein.

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